Abgesagt: Gesichter einer Weltreligion

Christinnen und Christen stellen in der Schweiz die Mehrheit der Migranten dar. Innerhalb der etablierten Kirchen in der Schweiz ist in nur wenigen Jahrzehnten migrationsbedingt eine kirchenhistorisch betrachtet einmalige sprachliche, kulturelle und rituelle Vielfalt entstanden.

Die Tagung verfolgt ein doppeltes Ziel: zum einen wird an konkreten Beispielen der katholischen, orthodoxen und evang.-reformierten Migrantengemeinschaften die bisherige Entwicklung und die aktuelle Situation im Schweizer Christentum dargestellt. Zum anderen wird in praxis-orientierter Perspektive der folgende Fragekomplex analysiert und diskutiert: Was bedeutet die innerchristliche Vielfalt für die Zukunft der Ökumene und des interreligiösen Dialogs sowie für die zukünftige Verhältnisbestimmung von Kirche und Staat, von Religion und Politik in der Schweiz und darüber hinaus? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der innerkirchlichen Vielfalt für die Zukunft der pastoralen Praxis und die Organisation des kirchlichen Lebens in der Schweiz?

  • Fr 12.05.2017 | 09:30‐17:00 Uhr
  • Eintritt 150.-
Ort
Kulturpark
Pfingstweidstrasse 16
8005 Zürich
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