Das Schöne, das verloren geht

Marcel Hänggi

Veranstalter: Rotpunktverlag

Die Gletscher des Berninamassivs, der Paarungsruf der Gelbbauchunke, der Blütenduft des Diptam – Klimakatastrophe und Biodiversitätskollaps zerstören diese Schönheit. Wenn die Menschheit die Grundlagen der Zivilisation zerstört, erscheint der Verlust von Schönheit als minderes Übel. Aber die ökologischen Zerstörungen sind Ausdruck der Beziehung zwischen den Menschen und der Natur. Nur wer die Welt sieht, hört, riecht, fühlt und schön findet, erkennt seinen Platz in ihr. Schönheit schafft Verbindung und ist nicht in ökonomischen Kategorien zu messen.

Marcel Hänggi, 1969 in Zürich geboren, arbeitet seit über zwanzig Jahren als Journalist und Buchautor mit den Schwerpunkten Wissenschaft und Umwelt. Er lancierte die Volksinitiative »Für ein gesundes Klima (Gletscher-Initiative)« und war bis Anfang 2024 als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Initiative respektive für den Gegenvorschlag, das Klimaschutzgesetz, tätig. Marcel Hänggi wurde unter anderem mit dem Zürcher Journalistenpreis und dem Conrad-Matschoß-Preis für Technik­geschichte ausgezeichnet, außerdem erhielt er die Ehren­doktor­würde der Universität Luzern. Im Rotpunktverlag sind von ihm erschienen: Weil es Recht ist. Vorschläge für eine ökologische Bundesverfassung (2024), Null Öl. Null Gas. Null Kohle (2018), Ausgepowert (2011) und Wir Schwätzer im Treibhaus (2008).

  • Do 11.06.2026 | 19:30‐21:00 Uhr
  • Eintritt 0.-
Kulturpark
Pfingstweidstr. 16
Zürich
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